SV Tagmersheim wiederholt den Überraschungserfolg vom letzten Jahr

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Favoriten müssen sich beim Landkreispokal wiederholt geschlagen geben

Die vierte Auflage des Landkreispokales im Duoschiessen fand wieder einmal auf der Asphaltanlage des VSC Donauwörth statt.
Lediglich der SV Genderkingen fehlte im 14er Feld. Dafür trat der TSV Harburg mit einem zweiten Team an.

Das Feld war in zwei Gruppen zu jeweils sieben Teams aufgeteilt.

In der Gruppe“Gelb“ setzte sich ganz souverän der Pokalsieger von 2017 durch. Matthias Oestreicher und Thomas Wirthensohn starteten für den SV Nordheim und bezwangen dabei alle sechs Gegner.

Spannung dann um Rang Zwei. Wer würde dem SV Nordheim ins Halbfinale folgen ?

Der VfB Oberndorf, oder der Finalist des letzten Jahres, der SV Holzkirchen?
Es sollte der SV Holzkirchen sein.

Beide Duos hatten 8:4 Punkte vorzuweisen und somit musste die Stocknote entscheiden.
Hier konnte der SV Holzkirchen 1,531 aufweisen und den VfB Oberndorf mit 1,036 klar hinter sich lassen.

In der Gruppe „Blau“ konnte sich Gastgeber Donauwörth, mit den Schützen Josef Faul und Gerald Zajitschek ähnlich überlegen durchsetzen. Keine Niederlage, sowie 12:0 Punkte und die überragende Stocknote von 4,118 konnte das Team aus der Kreisstadt sammeln.

Titelverteidiger Tagmersheim sollte den Kreisstädtern ins Halbfinale folgen. 9:3 Zähler reichten knapp vor dem überraschenden SV Münster, der es auf 8:4 Zähler brachte.

Auf der Bahn 1 trat im ersten Halbfinale der VSC gegen den SV Holzkirchen an. Ohne Chance war dann das Team gegen den Gastgeber, der sich keinen einzigen Fehler erlaubte und das Team aus dem Ries mit 32 : 0 regelrecht deklassierte.

Auf der Bahn 2 standen im zweiten Halbfinale, sich der SV Nordheim und der SV Tagmersheim gegenüber.
Sahen die Nordheimer noch wie die sicheren Sieger kurz vor Schluss aus, so mussten Sie durch plötzlich auftretende Fehler die Tagmersheimer noch aufkommen lassen. 11:11 der Endstand und somit musste eine Verlängerung von zwei Kehren, die Entscheidung bringen. Der SV Tagmersheim bewies hier die besseren Nerven und setzte sich knapp durch.

Gleichzeitig spielten die restlichen 10 Duos, auf den Bahnen 3 bis 7 die Platzierungen aus.

Anschließend ging es zwischen den Nordheimern und den Holzkirchnern um den Bronze-Rang. Mit 22:10 siegten die Vorstädter souverän und
holten sich somit Bronze.

Auf der Nebenbahn fand das Endspiel zwischen dem Pokalsieger von 2016, dem VSC Donauwörth und dem Titelverteidiger vom SV Tagmersheim statt. Hatte man in der Vorrunde noch die Nase vorn gegen die Tagmersheimer, so wurde man nun regelrecht überfahren. Sebastian Riedl und Wolfgang Lietztl nutzten den Nachschuss in der ersten Kehre und mit einem Präzisionsschuss, konnte gar ein Neuner verbucht werden.

Ein Fehler der Kreisstädter brachte den Titelverteidiger dann mit 14:0 in Führung und als dann gar noch ein Siebener folgte, war das Spiel vorzeitig
gelaufen. Mit 26 : 12 konnte der SV Tagmersheim verdient den Wanderpokal verteidigen und für ein weiteres Jahr mit nach Hause nehmen.

Spartenleiter Zajitschek bedankte sich bei der Siegerehrung bei seinem helfenden Team, sowie bei Schiedsrichter und Wettbewerbsleiter Siegfried Krauth von den Stockfreunden Bäumenheim, der kurzfristig für den erkrankten Ernst Häckel (FSV Buchdorf), einsprang.

Der stellvertretende Landrat Reinhold Bittner überreichte anschließend die Medaillen sowie den wertvollen Bleikristallpokal an den Sieger.

Die Platzierung:
1. SV Tagmersheim
2. VSC Donauwörth
3. SV Nordheim
4. SV Holzkirchen
5. SV Münster/Lech
6. VfB Oberndorf
7. SF Bäumenheim
8. TSV Wemding
9. FSV Buchdorf
10. ESV Rain
11. SpVgg Deiningen
12. TSV Oettingen
13. TSV Harburg 1
14. TSV Harburg 2

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