VSC-Stockschützen halten die Liga

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Viel Aufregung um die Meisterschaft in der Wintersaison

Als bekannt wurde, dass die Wintermeisterschaften der Bezirksoberliga in diesem Jahr am 27.01.18 und am 10.02.18 geschossen würden, meldete der VSC seine Mannschaft aus der Bezirksoberliga ab. Problem war, dass der zweite Tag, am 10.02. genau in die Winterferien und auf das Faschingswochenende fiel.

Am 10.02. hatten drei der vier Schützen aus der Mannschaft ein Quartier in Südtirol gebucht um mit ihren Familien, wie schon in den letzten 10 Jahren, zum Skifahren zu fahren. Bisher hatte der Bezirksverband auch noch nie zu diesem Termin eine Meisterschaft gelegt. Daher meldete Spartenleiter Zajitschek die Mannschaft zunächst ab.

Als sich dann Peter Stampfer einige Wochen später entschied doch bei der Meisterschaft mit zu schießen und einen Tag später, direkt nach der Meisterschaft, direkt von Buchloe aus, seiner Familie nachzureisen, erklärte sich auch spontan Routinier Josef Faul und Michael Schröttle bereit, für die
Finalrunde am 10.02. einzuspringen.

Auch Bernd Hackenberg erklärte für den Fall eines weiteren Ausfalls, sich bereit, einzuspringen. Nun konnte Zajitschek im Dezember
wieder zur Meisterschaft anmelden. Bei dem Fall des Nichtantretens wäre Donauwörth in die Kreisliga abgestuft worden.

Zum Tag Eins standen 13 Spiele im Buchloer Eisstadion an und das Ziel war es möglichst viele Punkte zu holen.

Doch das Team mit Kempter, Stampfer, Schreiber und Zajitschek erwischte keinen guten Tag und bot ausgerechnet zur Meisterschaft seine schlechteste Saisonleistung. Mit der Leistung vom Bayernpokal, eine Woche zuvor, hätte man mit Sicherheit 3 – 4 Spiele mehr auf der Habenseite gehabt.
So musste sich das Quartett mit 14:12 Punkten und Rang 9 begnügen.

Irgendein Spieler schwächelte immer. Einem Besseren Spiel folgte postwendend ein schwaches Spiel. Womit sich Sieg und Niederlage abwechselten.

Gegen Pähl, Haslangkreit, Untermeitingen II, Kühbach IV und gegen Schondorf I und II zeigte man gewohnte Spielstärke, um dann wieder gegen Eching, Fuchstal, Schwabmünchen, Lagerlechfeld und vor allem gegen Haspelmoor (hier verschenkte man gleich drei Nachschüsse) mit schwachen Leistungen aufzuwarten.

Gegen Gachenbach II war man einfach chancenlos und musste anerkennen dass diese Mannschaft eigentlich in die Bayernliga gehört.

Dafür konnte man dem EC Seltmanns mit einer konzentrierten Leistung die einzige Niederlage mit 13:9 beibringen.

Mit gemischten Gefühlen ging es dann zur Finalrunde am 10.02. wiederum nach Buchloe.
Diesmal musste aus genannten Gründen Leonhard Kempter und Achim Schreiber von Michael Schröttle und Josef Faul ersetzt werden.

Man wusste aus den vergangenen Jahren, dass mindestens 20 Punkte zum Klassenerhalt erreicht werden müssen. Also mussten 3, noch besser 4 Siege,
aus den noch anstehenden 11 Spielen geholt werden.

Gegen den Tabellennachbarn Windach setzte es eine 7: 21 Klatsche und auch gegen Aufstiegsaspirant Oberndorf folgte eine vermeidbare 15:21
Niederlage.

Man war also denkbar schlecht gestartet.

Doch ausgerechnet gegen den SSV Schrobenhausen folgte ein nicht für möglich gehaltener 22:6 Erfolg.

Gegen Tegernbach dann eine wiederum vermeidbare 13:19 Niederlage, als man in der dritten Kehre mit vier Fehlern einen Neuner kassierte.

Gegen Schwangau folgte ein nie gefährdeter 26:12 Erfolg, ehe man mit katastrophaler Leistung gegen den EC Augsburg mit 5:31 unterging.
Gegen den SV Unter-Oberbrunn I verschenkte man ein Unentschieden, als man in der letzten Kehre auf 1 ½ Meter keine Maß zustande brachte.

Nun klingelten die Alarmglocken.
Doch das Team besann sich eines Besseren und nacheinander wurden Mattsies (30:0), der SV Unter-Oberbrunn II (22:8) (am Ende 5ter) und der ESV Herrsching (25:3) deutlich bezwungen.

Zum Abschluß folgte dann noch eine deutliche 5:19 Niederlage gegen den FC Gundelfingen.

Mit 24:24 Zählern erreichte man einen zufriedenstellenden 12 Rang im 25 Mannschaften starken Feld.

Der VfB Oberndorf mit Nikolaus Miller, Roland Cyrus, Rudi Englisch, Kenneth Jones und Karl Kaim verpasste hauchdünn nur durch die schlechtere Stocknote, den erstmaligen Aufstieg in die Bayernliga. 34:14 Punkte und eine Stocknote von 1,417 bescherten den undankbaren 4.Rang, hinter Meister SSC Gachenbach II mit 42 : 6 Punkten und dem ESC Seltmanns 36:12 Punkte und dem dritten Aufsteiger FSV Eching, der 34:14 Punkte und die Stocknote von 1,691 aufweisen konnte.

Zu erwähnen ist noch, dass der VfB Oberndorf vier Spiele vor Ende, wie der sichere Zweite aussah und noch kein Spiel bis dahin abgegeben hatte.

Doch die Nerven spielten anscheinend eine Rolle, da alle vier Spiele verloren wurden.
Trotzdem gratulieren wir dem VfB Oberndorf zu einem erstklassigen Ergebnis.

Dank gilt auch den Spielern, die für die verhinderten Stammspieler eingesprungen sind und ihre Aufgabe bravourös bewältigt haben.

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